Dieses Video thematisier das achte Gebot "Du sollst nicht falsch aussagen". Welten werden durch die Sprache erbaut, aber auch durch sie zerstört. Liebe wie Hass werden durch sie ausgedrückt. Das Schweigen und die Skepsis sind die Werkzeuge, die den Rufmord abwehren und die Unschuldsvermutung stärken kann. Die Medien machen den Meineid salonfähig. Im Golfkrieg täuschten die Medien über 200.000 tote Zivilisten hinweg. Dies sind öffentliche Lügen von ungeheurer Zerstörungskraft. Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Das passiert auch im Alltag. Auch die Reklame führt in die Irre. Die Lügen gewinnen Substanz und die Welt der Lüge wird Wirklichkeit. Was wirklich zählt verschwindet und die Nichtigkeiten werden bedeutsam. Konsumgüter erhalten religiöse Bedeutung und Menschen opfern viel für sie. der Prophet Habakuk spricht von bebilderten Lügen und wir verlieren uns in Lügenwelten. Damit steht unsere Freiheit auf dem Spiel. Die Gebote sichern die Freiheit des Menschen. Wie wundervoll befreiend wäre es, in einer Welt zu leben, in der keiner täuscht und lügt. Eine Welt ohne Mobbing und mit nachprüfbaren Informationen. Die Wahrheitsunfähigkeit und taktische Verlogenheit der Politik hat das Vertrauen der Bürger zerstört. Dadurch wird die Wahrheitsfähigkeit der Jungen Generation zerstört, die in einer Welt der kleinen und großen Lügen aufwächst. Die Welt wird zu einer chaotisch fluktuierenden sich widersprechenden Parodie aus Lügenbildern, heute so, morgen anders.
Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.
Das Video „Das achte Gebot – Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ erschließt das achte Gebot als Schutz der Wahrheit, der menschlichen Würde und der Freiheit. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass Sprache Wirklichkeit schafft. Worte können Beziehungen aufbauen, Vertrauen stärken und Versöhnung ermöglichen, sie können aber auch Menschen verletzen, verleumden und gesellschaftliche Wirklichkeiten verzerren. Das Video zeigt zunächst die zerstörerische Kraft von Gerüchten, Verleumdungen und übler Nachrede im persönlichen Bereich. Anschließend erweitert es die Perspektive auf gesellschaftliche und politische Zusammenhänge. Anhand von Medienberichterstattung, Kriegsdarstellungen, Werbung und öffentlicher Meinungsbildung wird deutlich, wie Sprache und Bilder genutzt werden können, um Wirklichkeit zu verfälschen oder bestimmte Interessen durchzusetzen. Das achte Gebot erscheint dadurch nicht nur als Verbot der Lüge, sondern als grundlegender Aufruf zu Wahrhaftigkeit, kritischem Denken, verantwortlicher Kommunikation und dem Schutz der Freiheit durch die Wahrheit.